Projekte

 
 

CRS und Unternehmensethik

In den letzten Jahrzehnten ist die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, die sogenannte Corporate Social Responsibility (CSR), zunehmend ins öffentliche Blickfeld gerückt. Sie gilt als „Verantwortung von Unternehmen für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft“ und zeigt sich in der Einhaltung der Gesetze sowie in der Integration von sozialen, ethischen und umweltbezogenen Anliegen in die Unternehmensstrategie. Als Ziel einer Unternehmensethik darf gelten, ökonomische Interessen und ethische Forderungen miteinander in Einklang und unter marktwirtschaftlichen Bedingungen im Unternehmen zur Geltung zu bringen. Die entsprechenden Überlegungen haben in die Erstellung unternehmensinterner ethischer Leitlinien in Form von Ethik-Kodizes oder Codes of Conduct Eingang gefunden. Untersuchungen haben aber gezeigt, dass der praktische Nutzen von Ethik-Kodizes nur gering ist. Oftmals scheint sogar eine „Entkoppelung“ von Ethik-Kodex und praktiziertem Verhalten stattzufinden. Ins Bewusstsein der Öffentlichkeit treten meist nur spektakuläre Fälle der Verletzung ethischer Prinzipien, die normalerweise auch strafrechtliche und zivilrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Weniger ins öffentliche Bewusstsein treten Verletzungen ethischer Prinzipien im gewöhnlichen Unternehmensalltag. In diesem Forschungsprojekt wird versucht, allgemeine Mechanismen solchen Fehlverhaltens aufzuzeigen. Obwohl Fehlverhalten stets aus dem 77 Zusammenspiel von organisatorischen und individuellen Einflussgrößen entsteht, liegt der Fokus dieses Forschungsprojekts auf dem individuellen Handeln der Akteure. Erste Projektergebnisse wurden veröffentlicht in: Helfrich, H., Hölter, E., Fahrlässigkeit – ein weisser Fleck in der Unternehmensethik, Die Unternehmung – Swiss Journal of Business Research and Practice, 2022, 76, 106 -129.

 

KlimaKreis Köln (2008-2022)

Eine runde Sache für unser Klima: Von 2008 bis 2021 arbeitete der KlimaKreis Köln als eine Allianz aus 20 Klima- und Energieexperten namhafter Institutionen aus Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden im Raum Köln als unabhängiges Entscheidungsgremium zur Förderung zukunftsweisender und beispielgebender Projekte für den Klimaschutz. Initiator war der Energieversorger RheinEnergie AG aus Köln, der dem Gremium im Rahmen seines Klimaschutzprogramms Energie & Klima 2020 insgesamt fünf Millionen Euro zur Vergabe an über 100 Klimaschutzprojekte zur Verfügung stellte. Die den KlimaKreis Köln tragende GmbH wird 2022 planmäßig aufgelöst.

Wirtschaftskompetenz China ( 2012-2015)

Ziel des Verbundprojektes sind Entwicklung, Aufbau sowie nachhaltige Implementierung, Dissemination und Verwertung eines international anerkannten Weiterbildungsstandards zur Förderung von Wirtschaftskompetenz für mehr Effektivität und Effizienz in China unter Maßgabe der Etablierung eines dauerhaften, sich selbst tragenden Bildungskonzeptes. Partner des Verbundprojektes sind der Lehrstuhl für Wirtschaftswissenschaften und Didaktik der Wirtschaftslehre der Universität Duisburg-Essen, die RKWC GmbH, Aachen/Peking und die EB Cert GmbH, Köln.